Warum dein Jahresplan eine Fantasie ist. Und wie du das änderst.

Shownotes

Du schreibst dir einen Jahresplan auf. Vollmotiviert. Vollgepackt. Und im Februar ist er Geschichte. Nicht weil du faul bist. Nicht weil du kein Durchhaltevermögen hast. Sondern weil der Plan schlicht nicht mit der Realität deiner Woche kompatibel war. In dieser Folge sprechen wir über das R im LEADERIN Code: Realistische Umsetzung. Das Cluster, das am meisten auslöst, weil es direkt angreift, woran viele hängen: dem Glauben, dass mehr Planung mehr Ergebnisse bringt. Das lernst du in dieser Folge: Warum Gründerinnen regelmäßig mit Plänen starten, die mit ihrer tatsächlichen Stundenanzahl nichts zu tun haben. Warum weniger Projekte dich schneller ans Ziel bringen als viele parallele Ideen. Vier Schritte zu einem realistischen Plan, der hält. Warum du immer mit dem Faktor 1,5 rechnen solltest, und was das für deine Zeitplanung bedeutet. Die Wochenübung: Nimm deinen aktuellen Plan und streich alles raus, was du diesen Monat realistisch nicht umsetzen kannst. Lass eine Sache stehen. Die wichtigste. Wenn es sich falsch anfühlt: mach es trotzdem. Mach den Selbsttest: anja-trappe.de/selbsttest

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00:00:00: mal wie so ein typischer Jahresplan von Gründerinnen aussieht.

00:00:04: Also, Januar Webinar Serie.

00:00:09: Februar Podcast Launch.

00:00:11: März neues Angebot.

00:00:12: April Online KOS My Masterclass.

00:00:15: Juni E-Mail Sequenz aufbauen.

00:00:18: Ich schaue mir das so an und denke mir so Wie viele Stunden hat eine Woche?

00:00:25: Heute reden wir mal darüber, warum die realistische Planung nicht das Gegenteil von Ambition ist sondern der einzige Weg wie Ambition tatsächlich ankommen.

00:00:36: Hallo und herzlich willkommen zu Das verfliegste Gründungsjahr!

00:00:39: Ich bin Anja, das R in Liederin Code Realistische Umsetzung.

00:00:46: Das ist das Cluster dass am meisten auslöst weil es direkt angreift woran die meisten von uns hängen dem Glauben, dass mehr Planung mehr Ergebnisse bringt.

00:01:00: Spoiler Alarm tut es nicht!

00:01:02: Aber dazu gleich mehr.

00:01:04: Ich kenne das wie immer auch aus eigener Erfahrung.

00:01:09: ich habe jahrelang Jahrespläne gemacht die sich in der Theorie großartig angefühlt haben.

00:01:17: und ja Als Kundungsberaterin war ja auch immer so das Thema Businessplan und da gehörte eine Jahresplanung irgendwie mit dazu.

00:01:30: Das stand schon immer noch ganz oben dran, die Banken wollen sowas eben gerne sehen aber mit der Praxis hat es meistens wenig zu tun und solche Pläne fühlen sich halt in der Theorie großartig an.

00:01:49: Die sind vollgepackt, die sind ambitioniert.

00:01:51: Keine Frage!

00:01:53: Auf dem Papier ist man dann eine Mega-Unternehmerin, die alles im Griff hat und ja... Im Februar war der Plan meistens schon Geschichte.

00:02:08: Also ich habe noch keinen Businessplan gesehen oder keine Jahresplanung gesehen, die nicht in kürzester Zeit umgestellt worden ist.

00:02:20: Das ist jetzt aber kein Brief, keine Planung zu machen.

00:02:23: Also hier gerade für Gründerinnen und so... das ist schon wichtig!

00:02:27: Man braucht schon einen Weg, weiß ich auch.

00:02:30: Also worauf ich hinaus will?

00:02:34: Im Februar ist der ganze Plan meistens dann schon Geschichte oder anders gesagt nach einem Monat.

00:02:40: Und dass nicht weil man faul ist und nicht, weil man vielleicht keinen Durchhaltevermögen hat sondern weil der Plan schlicht weg einfach nicht mit der Realität kompatibel ist.

00:02:57: Im wahren Leben kommen so viele Dinge von rechts und links, die können wir gar nicht einplanen.

00:03:02: Und das sehe ich bei meinen Gründerinnen tagtäglich.

00:03:10: Die meisten Planen als hätten sie eine sechste Stunden für den Businessaufbau pro Woche Und dabei hast du vielleicht tatsächlich nur fünfzehn.

00:03:26: Und davon gehen auch ehrlicherweise mindestens fünf in Kundenarbeit, drei in administrativer Aufgaben und was bleibt sind sieben Stunden für alles andere.

00:03:39: Mit sieben Stunden pro Woche baust Du keinen Podcast und schon gar nicht eine Webinar-Serie oder ein Onlinekurs gleichzeitig.

00:03:48: Du baust eine Sache und die gut!

00:03:54: ist das R realistische Umsetzung.

00:03:58: Und dafür bin ich auch da, dass sich hier mal Ausbremse damit nicht gleich sozusagen nach dem ersten Monat schon das ganze Imperium geplant wird.

00:04:15: Warum weniger meistens schneller ans Ziel bringt?

00:04:20: Das klingt erst einmal kontraproduktiv, weniger machen schneller ankommen.

00:04:31: Ja, und das tut's aus einem ganz simplen Grund!

00:04:36: Wenn du mit einem unrealistischen Plan startest, läuft es ungefähr so.

00:04:41: Zwei Wochen alles geben dann Erschöpfung.

00:04:46: Dann gar nichts.

00:04:47: Dann schlechtes Gewissen, dann neuer Plan, dann wieder von vorne.

00:04:51: Das ist ein bisschen wie bei einer Diät.

00:04:54: Man hält so ein paar Tage richtig geil durch Dann packt es einmal so richtig und man ist den ganzen Kühlschrank leer.

00:05:03: Warum auch immer?

00:05:04: Ist mir noch nie passiert, nee gar nicht überhaupt nicht!

00:05:08: Aber das ist durchaus vergleichbar.

00:05:11: Und danach hat man ein richtig fettes schlechtes Gewissen also richtig.

00:05:20: Also kenn ich's und du kennst es wahrscheinlich auch vielleicht noch nicht im Business aber auch dort.

00:05:27: Und wenn du jetzt mit einem realistischen Plan startest, dann läuft es so.

00:05:34: Du machst eine Sache konsequent Woche für Woche und nach einem Jahr hast du eine Sache die wirklich funktioniert.

00:05:43: Nicht fünf Projekte, die allerhalb fertig sind.

00:05:47: Konsistenz schlägt Qualität Nee!

00:05:55: Konsistenzen schläge Quantität Ja Immer immer So.

00:06:04: Wie macht man sich jetzt einen realistischen Plan?

00:06:06: Ja, ruf mich an!

00:06:11: Also vier Schritte.

00:06:13: Kein Hexenwerk.

00:06:15: Erstens.

00:06:16: Rufen mich an... Nein, Schatz.

00:06:19: Also ja du kannst mich natürlich schon anrufen aber nein pass auf.

00:06:23: also erstens schreib auf wie viele Stunden du pro Woche wirklich für Businessaufbau hast nicht wie viele du gerne hättest Wie viele tatsächlich da sind?

00:06:36: Nach Kundinnen, nach Atmen, nach Pausen, nach allem.

00:06:42: Bleibt meistens nicht besonders viel übrig!

00:06:46: Zweitens – entscheide dich für eine Priorität.

00:06:50: Eine Nicht Fünf.

00:06:52: Was bringt dein Business in den nächsten drei Monaten am meisten voran?

00:06:57: Ein Webinarsystem, ein stabiler Content-Rhythmus, Nur eins.

00:07:06: Und erfahrungsgemäß haben die meisten kein Geld, deswegen erfahrungsmäßt Fokus auf umsatzrelevante Dinge.

00:07:16: Drittens zerlege diese eine Priorität in die kleinsten Schritte.

00:07:22: nicht ich baue einen Onlinekurs sondern Diese Woche schreibe ich das Konzept.

00:07:27: nächste Woche ist das erste Modul dran.

00:07:30: kleine Schritte weil die passen nämlich in deine tatsächliche Stundenzahl.

00:07:40: Viertens, Puffereien rechnen.

00:07:45: Alles dauert in der Regel länger als geplant und wenn da noch so ein kleiner Schuss Perfektionismus obendrauf kommt, mach ich einen großen Puffer oder hängte irgendwo ein Zettel hin, Perfekzionismus heute nicht.

00:08:02: Also alles dauert grundsätzlich länger als man es plant immer und gerade am Anfang.

00:08:07: Ich kalkuliere seit Jahren mit dem Faktor Wenn ich denke, etwas dauert zwei Stunden Planestrei.

00:08:15: Das hat mir mehr Nerven gerettet als alles andere und als Anfänger könnte man vielleicht sogar mit Faktor zwei oder drei arbeiten.

00:08:31: Habe ich noch eine kleine Übung für dich?

00:08:35: Nimm mal deinen aktuellen Plan und streich alles raus was du in diesem Monat realistisch nicht umsetzen kannst!

00:08:44: Lass nur eine Sache stehen, die Wichtigste.

00:08:51: Wenn sich's falsch anfühlt alles andere rausstreichen.

00:08:55: Das ist normal, mach's trotzdem!

00:08:59: Streich alles raus.

00:09:02: Die größte Veränderung, die Gründerinnen berichten wenn sie zu realistischer Planung wechseln – Sie schlafen besser.

00:09:12: Weil der Plan tatsächlich machbar ist und das weiß auch dein Unterbewusstsein.

00:09:16: den Nervensystems weiß er in ganzer Körper.

00:09:21: Puh, wilder Ritt für heute.

00:09:24: Nächste Woche das I für Identität als Unternehmerin!

00:09:29: Die Frage die viele nie stellen wer bist du eigentlich als Gründerin?

00:09:36: Nicht wer du sein solltest, wer du bist.

00:09:41: und falls du noch nicht so richtig weißt wo du überhaupt in dem ganzen Karussell stehst Dann macht doch gern mein Selbsttest unter www.ania-trappe.de oder auch unten in den Schonots verlinkt.

00:09:58: Also, bis nächste Woche bleibt ihr treu!

00:10:01: Deine Anya.

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